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Als Pianist, Pädagoge und Philanthrop ist Lang Lang zu einem der einflussreichsten und engagiertesten Botschafter der Künste im 21. Jahrhundert geworden. Ob vor Millionen von Zuschauern, etwa bei den Eröffnungsfeiern der Olympischen Spiele 2008 in Beijing und 2026 in Mailand, oder vor wenigen hundert Kindern in öffentlichen Schulen: Er versteht es auf einzigartige Weise, durch Musik zu kommunizieren. Langjährige künstlerische Partnerschaften verbinden ihn mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Daniel Barenboim und Christoph Eschenbach sowie mit den renommiertesten Orchestern der Welt. Gleichzeitig ist er dafür bekannt, in die unterschiedlichsten musikalischen Welten einzutauchen, und war zusammen mit Metallica, Pharrell Williams und Herbie Hancock zu hören. Im Jahr 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation, die nicht nur Talente von morgen fördert, sondern auch musikalische Bildung mit modernsten Lernmethoden voranbringen und ein junges Publikum für klassische Musik begeistern möchte. Für seine Verdienste im Bereich Bildung wurde er 2013 vom UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zum UN-Friedensbotschafter ernannt. Lang Lang gab bereits vor seinem fünften Geburtstag sein erstes öffentliches Konzert und wurde mit neun Jahren an der Zentralen Musikhochschule in Beijing aufgenommen. Später setzte er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Gary Graffman fort. Der internationale Durchbruch gelang ihm am Alter von 17 Jahren, als er beim Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 einsprang. Er ist Ehrendoktor des Royal College of Music in London, der Manhattan School of Music, der New York University und der Zentralen Musikhochschule in Beijing sowie seit 2026 Honorary Fellow des Homerton College der University of Cambridge. 2011 erhielt er die höchste Auszeichnung des Ministeriums für Kultur der Volksrepublik China; außerdem ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes und des französischen „Ordre des Arts et des Lettres“.

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