Astrig Siranossian
Die Cellistin Astrig Siranossian studierte am Conservatoire in Lyon und bei Ivan Monighetti an der Musik-Akademie Basel. Sie ist Gewinnerin der Krzysztof Penderecki International Cello Competition und hat als Kammermusikerin und Solistin u.a. mit Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle, Martha Argerich, Yo-Yo Ma, Kirill Gerstein, Elena Bashkirova und Emmanuel Pahud zusammengearbeitet. Konzerte führten sie in die Philharmonie de Paris, die Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, die Walt Disney Hall in Los Angeles, das Teatro Colón in Buenos Aires, das KKL Luzern, das Kennedy Center in Washington und die Philharmonie Berlin. Ihre Diskographie umfasst Einspielungen der Cellokonzerte von Penderecki und Chatschaturjan sowie die Alben Dear Mademoiselle, eine Hommage an Nadia Boulanger, und Invisibles mit bisher vergessenen Werken der französischen Komponist:innen Jean Cras, Pierre-Octave Ferroud und Marcelle Soulage. Sie ist künstlerische Leiterin des Festivals Musicades in ihrer Heimatstadt Romans sur Isère, des Adèle Clément Cello Festivals im Departement Drôme und des Nadia und Lili Boulanger Festivals in Trouville-sur-Mer. Astrig Siranossian unterrichtet am Conservatoire in Paris und wurde 2025 mit dem Ordre national du Mérite ausgezeichnet. Sie spielt ein Ruggieri-Cello von 1676, das ihr von der Fondation Boubo-Music zur Verfügung gestellt wird, und ein Instrument von Geinaro Gagliano von 1756. Im Pierre Boulez Saal ist sie regelmäßig solistisch und als Mitglied des Boulez Ensembles zu erleben.